"Aasbrise" toppt ja alles, was mit Rachengammel, Iltis auf der Zunge, orales bzw. olfaktorisches Vietnam etc. zu tun hat!
Kommt grad gut, wenn man zum Schein die Aasbrise des Gegenübers bagatellisiert (z.B. "Na ja, so a leicht's Gschmäckle von Aasbrise kommt do fei scho' rüber, gell?!").
Durch das Gegenüberstellen zweier Wörter, die sich im Sinn widersprechen – "Aas" und "Brise" (Brise = Assoziation mit Frische: duftige Badezusätze mit Meeresbrise, Wäsche mit Sommer-/April-Frische, Raumdeos mit einer Brise Toskana etc.) – wird der Gegensatz bzw. Widerspruch besonders hervorgehoben. Herrrrlich!! Aus meiner Sicht die zur Zeit beste Umschreibung für 'Mundgeruch'.
Gisbörtvor 13 Jahren